Unter dem Label cpo hat das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Leitung: Howard Griffiths) die Symphonie e-Moll op. 67 (HW 1.67) und die Symphonie f-Moll (HW 2.4.4) von Ferdinand Hiller eingespielt.
Das Notenmaterial zu den Symphonien wurde herausgegeben von Bert Hagels und ist in der Reihe Sinfonik des 19. Jahrhunderts bei Ries & Erler erhältlich.
„Ferdinand Hiller war der Sohn eines wohlhabenden Industriellen aus Frankfurt am Main, studierte schon als Zehnjähriger bei Johann Nepomuk Hummel in Weimar, lebte einige Jahre in Paris und gelangte schließlich im Jahre 1850 nach Köln. Er übernahm die Leitung des Gürzenich-Orchesters und des städtischen Konservatoriums, organisierte zwölf der Niederrheinischen Musikfeste und spielte in der Szene der Domstadt insgesamt eine herausragende Rolle. Dessen ungeachtet bedarf das Œuvre des frühbegabten Komponisten Ferdinand Hiller noch einer sorgsamen Sichtung und Wertung, wozu die beiden hier veröffentlichten Symphonien f-moll (1832) und e-moll (1848) aufschlussreiche Hilfen liefern – zwei glühende, dramatische Werke eines sanguinischen Temperaments, dem es ein hörbares Vergnügen bereitete, seine Einfälle in klassische Formen zu zwängen und sich daran zu freuen, dass sie vernehmlich die Grenzen touchierten.“
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Symphonien e-Moll op. 67 (HW 1.67), f-Moll (HW 2.4.4) & weitere Symphonien
von Ferdinand Hiller
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